In vielen Familien, Partnerschaften und Lebensgemeinschaften üben Menschen Gewalt an ihren PartnerInnen und/oder Kindern aus.
Das Strafgesetzbuch spricht von „Häuslicher Gewalt“!
Unter den vielen Opfern der häuslichen Gewalt sind es meist die Frauen, die Anmache, Demütigung, Beleidigung, Prügel, soziale Isolation, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung ... erleben. In über 90 % der Fälle ist der männliche Partner der Täter.
Die Betroffenen kommen aus allen sozialen Schichten mit unterschiedlichem Bildungsniveau und kulturellem Hintergrund.
Viele der betroffenen Frauen fühlen sich hilflos, schämen sich, haben Angst vor sozialer Ausgrenzung oder weiteren physischen Übergriffen. Dies hemmt sie für ihre Rechte einzutreten und Hilfe zu suchen. Diese abwartende Haltung kann selbst wiederum zu Unverständnis im sozialen Umfeld der Frau führen.
Frauen haben ein Recht auf Leben in Freiheit und Würde sowie auf körperliche und seelische Unversehrtheit.
Die Frauenberatungsstelle IMPULS bietet betroffenen Frauen professionelle Unterstützung und Hilfestellung - wenn erforderlich in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Justiz und einem gut verzweigten Netzwerk gegen häusliche Gewalt.
Seit dem 01.10.2002 ist das Gewaltschutzgesetz in Kraft.
Dadurch ist häusliche Gewalt nicht länger privat!
Es gibt
Weitere Informationen dazu sowie Unterstützung erhalten Sie von den Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle IMPULS.
Runde Tische für ein gewaltfreies Zuhause im Kreis Kleve
Im Kreis Kleve existieren vier „Runde Tische für eine gewaltfreies Zuhause“. In Kleve, Emmerich, Goch sowie in Geldern für den südlichen Kreis Kleve haben sich seit 2002 ExpertInnen unterschiedlicher Institutionen zu lokalen Bündnissen zusammengeschlossen, um ihre Arbeit gegen Häusliche Gewalt und deren Folgen zu vernetzen. Vertreten sind u.a. sowohl die örtlichen Polizeiinspektionen als auch die Staatsanwaltschaft, die verschiedenen Familiengerichte, Jugendämter, Frauenhaus, Frauenberatungsstelle sowie andere Beratungseinrichtungen. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind die gegenseitige Abstimmung und Verbesserung der Hilfen für Opfer häuslicher Gewalt, die Entwicklung von Präventionsangeboten und die Etablierung von Angeboten für Täter.
Die Frauenberatungsstelle IMPULS hat bis Anfang 2011 in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gleichstellungsbeauftragten die vier Runden Tische für ein gewaltfreies Zuhause koordiniert. Jedes Jahr wird eine kreisweite Fachtagung zu einem bestimmten Themenbereich organisiert, um die übergreifende Zusammenarbeit weiterzuentwickeln und zu intensivieren.
Auch an den lokalen Runden Tischen werden jeweils weitere Fachveranstaltungen durchgeführt.
Die Frauenberatungsstelle Impuls nimmt aktiv an allen vier Runden Tischen teil und engagiert sich für die Verbesserung der Situation von Frauen, die von Gealt betroht sind.
Detaillierte Informationen hierzu finden Sie
unter www.zuhause-gewalt.de